Gemeindevertretung vom 14.06.2018

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Jun 162018
 

Die Weilroder Gemeindevertretung hat am Donnerstag beschlossen, die Halbtagesbetreuung in den Weilroder Kindergärten kostenfrei anzubieten. Und heute können wir in Presse und den Social-Media-Kanälen nachlesen, welcher „Lager-Vielfalt“ wir das zu verdanken haben 

Wir haben das Archiv bemüht, um hier und da parlamentarische Erinnerungs- und Wissenslücken zu schließen. Die Gemeindevertretersitzung am Donnerstag zeigte wieder einmal, dass gerne mal der Federschmuck anderer genutzt werden möchte, wenn es die Großwetterlage anbietet.

Wir kamen doch an mancher Stelle ins Schmunzeln – das hörte sich seitens unserer Parlamentskollegen/innen im letzten Juni doch noch deutlich anders an. Wir erinnern uns noch gut an die destruktiven Hinweise zu unserer Initiative Anfang Juni 2017, die Halbtagesbetreuung unserer Kinder in Weilrod kostenfrei anzubieten. So hörten wir zum Beispiel das lautstarke Postulat „den dritten Schritt vor dem ersten“ zu planen und vielerlei ähnliche „Anregungen“ aus allen politischen Lagern.

Ein Jahr ist vergangen und wir haben exakt das umgesetzt, was die FWG für Weilrod im Juni 2017 formuliert hat: die Halbtagesbetreuung in Weilrod ist kostenfrei. Nicht die Landesregierung hat beschlossen, in Weilrod diesen Weg zu gehen – nein, die FWG hat die Initiative ergriffen und am Donnerstag wurde es umgesetzt. Wir haben es gesagt und wir haben es gemacht, da kann sich keiner hinstellen und anderes behaupten 

Was haben uns die Kollegen (ob rot, schwarz oder grün) gescholten, dass wir ein professionelles Gutachten zur Vorbereitung dieser wegweisenden Entscheidung forderten. Und was haben sie sich geirrt – ohne diese transparente Zahlenbasis hätten wir niemals eine seriöse Entscheidung treffen können (das zeigen viele hessischen Kommunen derweil im negativen Sinn ganz „eindrucksvoll“). Und was wäre passiert, wenn wir dieses Gutachten nicht so früh geplant hätten? Man möge einfach mal die Kommunen „ums uns herum“ befragen, die alle gerne ein solches Gutachten hätten aber der Markt einfach keine Kapazitäten mehr verfügbar hat.

Viele Monate haben wir im letzten Jahr unseren Antrag vorbereitet, kontrovers diskutiert, Zahlenkolonnen gewälzt, einen Arbeitskreis zur Detailplanung eingerichtet, mit Eltern gesprochen, den Austausch mit den Erzieherinnen forciert und vieles mehr. Viele Monate haben wir mit uns selbst gerungen bis wir am Ende sicher waren: ja, wir schätzen den Weg für Weilrod als umsetzbar ein und ja, wir wollen den Weg anstoßen.

Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung offensichtlich die Weilroder FWG-Initiative adaptiert hat  und uns die Finanzierungsfrage erleichtert hat. Nichtsdestotrotz sagen wir es gerne nochmals – so, wie wir es im Juni 2017 und auch am Donnerstag gesagt haben: Wir wären den Weg für die Weilroder Kindergärten und Kindertagesstätten auch ohne Landesregierung gegangen, da wir uns sicher waren und weiterhin sicher sind, dass es der richtige Weg ist.

Quellen der Presseauszüge aus 2017:
www.tz-usingen.de
www.usinger-anzeiger.de

www.tz-usingen.de vom 01.06.2017

www.tz-usingen.de vom 01.06.2017

www.tz-usingen.de vom 08.06.2017

www.tz-usingen.de vom 08.06.2017

www.usinger-anzeiger.de vom 03.06.2017

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Herzliche Einladung – 6. Mai

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Apr 022018
 

Wir wandern wieder: Abmarsch ist um 10.00 am Golfplatz Altweilnau. Wir werden nach wenigen Metern das geplante Baugebiet „Neuerborn“ durchlaufen. Über Friedwald, Hundert Stufen und den Landstein geht es nach Mauloff. Die Wanderung ist rund 9 km lang – allerdings wg. den Hundert Stufen und dem längeren Anstieg nach Mauloff als „anspruchsvoll“ einzustufen. Wir kehren zum Ende bei den Schützen des „SV Lützow Mauloff“ ein. Und wie immer ist für den Rücktransport gesorgt.

Landratswahl

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Jan 202018
 

Leise nähert sich der Termin der Landratswahl am 28. Januar. „Etwas zu leise“, so Dr. Markus Hammer, Vorsitzender der FWG Weilrod und rührt die Werbetrommel: Die FWG ruft alle Weilroder Wahlberechtigten auf, am 28. Januar wählen zu gehen, da auch diese Wahl eine wichtige Wahl ist.

Eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommune ist ein wichtiger Pfeiler für das Wohl der Gemeinde. Viele für Weilrod wichtigen Dinge werden in Bad Homburg entschieden, geführt und in der Umsetzung begleitet. In erster Linie ist dies natürlich die Aufgabe des Kreises als Schulträger. Dazu gehören andere wichtige Punkte wie der ÖPNV und viele soziale Themen. Der Landrat hat dabei natürlich eine Schlüsselfunktion. In den letzten 12 Jahren haben mittlerweile 2 Weilroder Bürgermeister sehr gut mit unserem Landrat Ulrich Krebs zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit baut auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt auf. „Wir wollen, dass dies in den nächsten 6 Jahren so bleibt“, so Dr. Hammer.

In Bezug auf die Kandidaten gibt die FWG eine klare Empfehlung ab: „Wir empfehlen Ulrich Krebs als Landrat wieder zu wählen. Wir würden uns über eine Fortführung der sehr guten Zusammenarbeit in den nächsten 6 Jahren freuen“.

Foto: Fraktionsvorsitzender Bernd Müller, 1. Beigeordneter Peter Michel, Landrat Ulrich Krebs, Bürgermeister Götz Esser, Alt-Bürgermeister Hartmut Haibach, Gemeindervertretervorsitzender Mario Lauth und 1. Vorsitzender Dr. Markus Hammer (v.l.n.r.)

Foto: Fraktionsvorsitzender Bernd Müller, 1. Beigeordneter Peter Michel, Landrat Ulrich Krebs, Bürgermeister Götz Esser, Alt-Bürgermeister Hartmut Haibach, Gemeindervertretervorsitzender Mario Lauth und 1. Vorsitzender Dr. Markus Hammer (v.l.n.r.)

Frohe Weihnachten!

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Dez 232017
 

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest! Genießen Sie die Tage im Kreise von Familie und Freunden.

FWG Weilrod bleibt ihren Prinzipien treu

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Nov 202017
 

Die FWG Weilrod lebt auch bei den jüngsten Umbesetzungen in den Ausschüssen und den damit verbundenen Neuwahlen von Ausschussvorsitzenden ihre Prinzipien „kompetent – sachlich – fair“ und „Miteinander – Füreinander“ weiter vor.

Bereits nach der Kommunalwahl war es der FWG wichtig, trotz absoluter Mehrheit, alle Fraktionen in die politische Führungsarbeit in Weilrod zu integrieren. So verzichtete die FWG auf ihr zustehende Sitze zugunsten der Grünen. Zudem bot sie allen Fraktionen einen Ausschussvorsitz an. „Uns ist es wichtig, mit allen Fraktionen konstruktiv zusammen zu arbeiten. Genauso war und bleibt Kompetenz in der Besetzung insbesondere der Ausschussvorsitzenden das Hauptkriterium“, so Dr. Markus Hammer, Vorsitzender der FWG.

Nachdem Carsten Filges (Bündnis‘ 90/Die Grünen) aufgrund seines beruflichen Wechsels in das Bauamt der Gemeinde Weilrod seine Ämter niederlegen musste, bleibt die FWG diesen Prinzipien treu. Dies betont Dr. Hammer anlässlich der Wahl von Arno Hahn (SPD) zum neuen Bauausschuss-Vorsitzenden. „Wir gratulieren Arno Hahn zur Wahl und unterstützen diese Personalie ausdrücklich, genau wie die bevorstehende Wahl von Eva Jäger (Bündnis‘ 90/Die Grünen) zur neuen Vorsitzenden des Sozialausschusses“.

Konsequent besetzt die FWG einen ihrer beiden Sitze im Umweltausschuss mit Albrecht Cromm (Bündnis‘ 90/Die Grünen). FWG-Fraktionsvorsitzender Bernd Müller betont: „Wir leben unsere Grundsätze – ich glaube die Jamaika-Spitzen könnten einiges von der positiven politischen Kultur in Weilrod lernen“.

FWG Weilrod traditionell beim 8. Hessischen Breitbandgipfel in Frankfurt

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Jun 082017
 

v.l.n.r. Rolf Graefe (Vorsitzender Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur und Energie), Götz Esser (zukünftiger Weilroder Bürgermeister), Jens Heuser (Vorsitzender Haupt- und Finanzausschuss) WEILROD – Die aktuelle Bertelsmann-Studie zum Breitbandausbau macht deutlich, dass die deutsche Politik in Bund und Land versäumt hat, rechtzeitig in diesen wichtigen Infrastrukturbereich zu investieren. Das sehen die Freien Wähler Weilrod genauso und sehen sich in Ihrer Intention bestätigt, den Glasfaserausbau insbesondere im ländlichen Bereich flächendeckend auszubauen. Bereits zum fünften Mal in Folge war die FWG Weilrod auf dem Breitbandgipfel des Landes Hessen präsent. Es war angekündigt, dass der hessische Staatsminister Tarek Al-Wazir einen Ausblick auf Hessens Weg in die Gigabitgesellschaft geben wird; so sah man mit Spannung dem Gipfel entgegen.

Al-Wazir betonte die Wichtigkeit des Breitbandausbaus und sprach von einer technologischen Revolution im Rahmen der Digitalisierung; Glasfaser und 5G waren für ihn die wesentlichen Schlagworte. Zugleich kündigte er eine Gigabit-Strategie des Landes Hessen an. „Wir kämpfen darum, dass wir in Weilrod flächendeckend den Weg in die Megabit-Kommune gehen, um dann auch zeitnah das Thema Gigabit angehen zu können. Hier sehen wir allerdings noch Luft nach oben bzgl. Kreativität und Initiative insbesondere bei der Fördermittelbeschaffung. Das wird für mich ab 1. Juli Priorität haben“, betont der zukünftige Weilroder Bürgermeister, Götz Esser.

Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sehen insbesondere deren Aufgaben darin, die weißen Flecken in ländlichen Regionen zu unterstützen. Dr. Tobias Miethaner sieht den ländlichen Raum am Scheideweg und fordert einen massiven Glasfaserausbau. Aktuell liegt der Bedarf bei 2 Milliarden Gigabyte, 2025 sieht der Bund den Bedarf bei 11 Milliarden Gigabyte. Diese Datenmenge resultiert primär aus dem sog. „Internet der Dinge“ – hier sind weltweit aktuell ca. 9 Milliarden Geräte vernetzt, 2025 werden es 50 Milliarden sein. „Spannend ist seine Ankündigung, bis Ende 2019 jedes Gewerbegebiet mit Glasfaser ausbauen zu wollen – das Gespräch dazu nehmen wir umgehend auf“, betont Rolf Graefe, der als Vorsitzender des Weilroder Zukunftsausschuss die Themen der Wirtschaft und Infrastruktur repräsentiert.

Die Podiumsdiskussion zum Gipfel setzte sich aus Politik, Verbänden und Wirtschaft zusammen. Die Weilroder FWG-Vertreter mussten in der Gesamtdiskussion feststellen, dass die Akteure im Vergleich zur Weilroder Situation bereits drei Schritte weiter sind. Hier sprach man über 5G, Gigabit und Glasfaser. „Wir müssen derweil noch daran arbeiten, dass wir ein flächendeckendes Mobilfunknetz erhalten und wenigstens Glasfaser in die Verteiler unserer Ortsteile. Das Problem ist die “Rosinen-Pickerei“ – wie auch bei uns im Hochtaunuskreis. Auch wenn es nicht einfach ist, wir bleiben dran, sind aktiv und lassen uns nicht abhängen“, beschreibt Esser die Weilroder Situation.

Unisono als „hochinteressant“ wurde der Vortrag von Dr. Markus Pfuhl reflektiert. Pfuhl, der als Chief Digital Officer bei Viessmann mit Sitz in Allendorf im westlichen Teil Nordhessens, die Herausforderungen vieler KMUs in ländlichen Regionen herausarbeitete, machte deutlich, dass es für die Unternehmen mühselig sei, über Breitband zu diskutieren. Für die Unternehmen sollte die Verfügbarkeit vielmehr selbstverständlich sein. „Man erkannte explizit, dass nicht nur für Unternehmen selbst, sondern auch für deren digitale Produkte, deren Mitarbeiter und insbesondere deren Kunden der Breitbandausbau ohne Alternative ist. Unternehmen wie Viessmann sind hier insbesondere auf die Fläche angewiesen, denn Kunden und Heizungsbauer gilt es unabhängig von Wohnort oder Standort digital anzubinden. Das trifft auf unsere Weilroder Unternehmen 1:1 zu“, beschreibt Jens Heuser die Misere vieler KMUs im ländlichen Bereich.

Heuser zeigt sich auch begeistert von vielerlei Nebenaspekten, die im Rahmen des Breitbandausbaus deutlich wurden. So kann ohne Effizienzgewinne bei der Digitalisierung und entsprechenden Nutzer- und Datenanalysen die Energiewende überhaupt nicht realisiert werden. Die personellen Auswirkungen werden früher oder später ebenfalls deutlich, denn eine komplette Veränderung im „Mindset“ potentieller Bewerber/innen bei den Unternehmen in der Fläche ist deutlich feststellbar („ohne Breitband in meiner Wohnung, kann ich leider nicht kommen“). „Technische Infrastruktur wandert in die Cloud, Video-Telefonie wird Standard in den Unternehmen und im Homeoffice und wir sehen immer deutlicher, dass Breitband kein “nice to have“ ist, sondern wirklich absolute Notwendigkeit. Für uns ist das Daseinsvorsorge“, gibt Graefe zu bedenken.

Die drei Weilroder FWG-Vertreter nahmen vielfältige Informationen und Gedankenanstöße aus einem intensiven Austausch mit verschiedensten Vertretern aus Politik und Wirtschaft mit nach Hause. „Gute Kontakte sind geknüpft und konkrete Termine für weitere Abstimmungen vereinbart. Das ist gut für Weilrod – dafür waren wir in Frankfurt“, so Esser abschließend.

Windkraft

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Mai 122017
 

Ausgelöst durch einen Artikel in der Lokalpresse schlägt die Diskussion um Windräder in Weilrod hohe Wellen. Wir wurden mehrfach gezielt angesprochen.

Gerne teilen wir unsere Position:
Wir stehen weiter klar zum Beschluss der Gemeindevertretung Weilrod, dass auf Weilroder Gebiet keine weiteren Windräder errichtet werden sollen. Zudem sind wir gegen eine Ausweisung an unseren Außengrenzen, um insbesondere eine Umzingelung von Hasselbach zu vermeiden.

Bezüglich der aktuellen Weiterschreibung des Regionalen Flächennutzungsplanes mit veränderten Windvorrangflächen gilt dies nach wie vor. Dieser weist für Weilrod jetzt rund 240 Hektar Flächen aus – gemessen an der Fläche Weilrods sind das 3.3%. Das Land Hessen hat sich 2% als Ziel gesetzt. Für eine einwohnerschwache Flächengemeinde ist generell zu erwarten, dass der Wert höher ist.

Wie gehen wir jetzt damit um? Die Gemeinde Weilrod wird unter Führung des Gemeindevorstands erneut klar ihren Standpunkt positionieren und sich gegen die Ausweisung weiterer Flächen (über den Bestand) aussprechen. Dies wird fristgerecht geschehen. Die FWG Weilrod unterstützt dies nachdrücklich.

Den Artikel in der TZ werden wir nicht als Basis für eine Diskussion nehmen oder kommentieren. Wir halten diesen in weiten Teilen für unseriös, da dieser mit verdrehten Aussagen und „alternativen“ – sprich: falschen – Fakten argumentiert. Damit wird aus unserer Sicht ein unnötiges Maß an Unruhe erzeugt. Dies ist nicht, was wir unter unserem Leitgedanken „kompetent – sachlich – fair“ verstehen.

Wahl in Frankreich

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Mai 092017
 

Interessantes Ergebnis – wie im ganzen Norden Frankreichs übrigens. Und – uns gefällt das nicht.

Wir sollten hier allerdings keine falschen, schnellen Schlüsse ziehen. Europa ist eine grosse Idee und braucht den Dialog zwischen Nationen, Völkern und den Menschen. Partnerschaften zwischen Städten erzeugen Freundschaften zwischen Menschen und das schafft nachhaltig Frieden. In den letzen 25 Jahren sind echte Freundschaften zwischen Menschen aus Billy-Berclau und Weilrod entstanden. Unsere Jumelage gewinnt im Moment auch durch Götz Esser’s Engagement wieder an Schwung.

Wir sollten enger zusammenrücken, um zu verstehen, warum dieses Ergebnis so entsteht. Darauf baut die Idee Europa auf.

Es lebe die Freundschaft – vive l’amitié. Vive la jumelage.

— Artikel NNP