Jun 232016
 
FWG Kreistag Fraktionsvorsitzender Götz Esser neben einem völlig eingewachsenen Leitpfosten am Abzweig der B275 nach Neuweilnau

FWG Kreistag Fraktionsvorsitzender Götz Esser neben einem völlig eingewachsenen Leitpfosten am Abzweig der B275 nach Neuweilnau

FWG Weilrod in Sorge um Verkehrssicherheit wegen fehlender Mäharbeiten am Straßenrand .

Weilrod. Derzeit häufen sich bei den Gemeindevertretern der FWG Weilrod die Unmutsbekundungen bezüglich der Höhe des Grases an vielen Straßenrändern sowohl an den Bundes- und Landes-, aber auch an Kreisstraßen.

„Nach Auffassung der FWG ist der erste Schnitt in diesem Jahr an vielen Straßen zu spät, an einigen überhaupt noch nicht geschehen“, so Bernd Müller, Fraktionschef der FWG in der Weilroder Gemeindevertretung und der FWG– Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Götz Esser, in einer gemeinsamen Erklärung.

Natürlich verstehe man, dass durch die außergewöhnlich nasse Wetterlage der Straßenrandbewuchs in diesem Jahr schier explodiert, es müsse aber sichergestellt werden, dass es dadurch nicht zu solch hohem Bewuchs komme, der die Sichtverhältnisse vielerorts behindert und in gefährlicher Weise einschränkt, erklären Esser und Müller. Dazu sei zuerst der Landesbetrieb Hessen Mobil in der Pflicht, aber auch alle anderen öffentlichen Träger, die deren Dienste in Anspruch nehmen, seien aufgefordert, nachhaltig auf dieses Problem und deren Beseitigung hinzuweisen, fordert Dr. Markus Hammer, Vorsitzender der FWG Weilrod.

Sichergestellt werden müsse in jedem Fall, dass das Gras überall regelmäßig geschnitten werde, wo eine Gefährdung für Kinder, Rad- und PKW-Fahrer möglich ist, wo erheblicher Wildwechsel gegeben sei und wo es schlecht einsehbare Kreuzungsbereiche gebe, so Müller und Esser unisono.
Schon seit Jahren habe die Kritik zugenommen. Bernd Müller: „Die Problematik ist uns bereits in den vergangenen Jahren aufgefallen, wurde auch von uns angesprochen, leider aber ohne jeglichen Erfolg!“

Im Regelfall sollte zwei Mal pro Jahr an den Straßenrändern gemäht werden. Natürlich kann der Landesbetrieb nicht überall gleichzeitig sein. „Wir könnten uns hier aber auch vorstellen, durch eine Vergabe private Anbieter mit ins Boot zu holen, um möglichen Gefährdungen an Kreuzungen und kritischen Straßenbereichen rechtzeitig entgegenzuwirken“, sagt Esser.

Um diese Dinge nicht nur einmalig anzusprechen, will sich die FWG Weilrod in der kommenden Fraktionssitzung intensiv mit dieser Sachlage beschäftigen und dann mit den entsprechenden Verantwortlichen und Behörden Kontakt aufnehmen.

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